Pressetext vom 27.6.2011

PRESSETEXT vom 27.06.2011

Die Fahnen hissen

die Künstlerinnengruppe die kumpaninnen lädt zu einem partizipativen Kunstprojekt nach aspern Die Seestadt Wiens ein.
Im Rahmen der Kulturinitiative aspern Seestadt PUBLIK lädt die Künstlerinnengruppe die kumpaninnen alle Interessierten zu einem gemeinsamen Kunstprojekt auf das Seestadtgelände ein. Von 3. bis 6. Juli wird eine offene Werkstatt eingerichtet, die Stoffe, Farben und Werkzeuge für alle Besucher_Innen bereitstellt. Ziel des Projektes ist es, gemeinsam Fahnen zu nähen, zu bemalen und zu beschreiben. Am Ende jeden Tages werden die Fahnen gemeinsam am Seestadtgelände gehisst.

Mit dem Projekt „Die Fahnen hissen“ nehmen die kumpaninnen Bezug auf repräsentative Mechanismen des urbanen Raumes. In der Asperner Seestadt machen die vier Künstlerinnen die Fahnen als Repräsentationsflächen zugänglich, noch bevor die eigentliche Stadt erbaut worden ist. So versteht sich das Projekt als Einladung an die Bürger_Innen Wiens und an die zukünftigen Bewohner_Innen der Seestadt „Markierungen zu setzen, Farbflächen in Bewegung zu bringen, Gedanken, Behauptungen, Manifeste, Ankündigkungen, Gerüchte, Assoziationen
und Märchen in den Wind zu schreiben“ (die kumpaninnen)
In spielerischer Manier nützen die vier Künstlerinnen den prärieartigen Charakter des Asperner Flugfeldes und laden schon jetzt zu einem Dialog mit dem Zukunftsort Seestadt ein. Großgeschrieben wird hier - wie in allen Projekten der kumpaninnen - die Möglichkeit zur Beteiligung; Herzlich eingeladen sind : Alle.


TERMINE:

Offene Werkstatt: täglich von 10 bis 18 Uhr, von 3. bis 6. Juli 2011
Das gemeinsame Hissen der Flaggen findet täglich
zwischen 17 und 18 Uhr statt.

Alle Teilnehmenden sind im Rahmen dieses Rituals zu einem kleinen Umtrunk geladen.


DIE KÜNSTLERINNEN

die kumpaninnen sind Iris Christine Aue, Magdalena Steinleitner, Esther Strauß und Hannah Winkelbauer.
Als Künstlerinnengruppe stehen sie für tun statt hoffen, Kunst mit Anliegen, Dialogproduktion, Ideenvulkanismus, Solidarisierung von Künstlerinnen und Spaß an der Sache.
die kumpaninnen veranstalten zwei Mal pro Jahr ein Ferienlager, bei dem in einwöchiger Produktion die Ideen der Künstlerinnengruppe gebündelt und entwickelt werden.
Zwei Mal jährlich veröffentlichen Aue,Steinleitner, Strauß und Winkelbauer das kumpaninnen-Magazin INSTITUT. Es publiziert Experimente /Fragen / Kritik / Haltungen / Forderungen rund um Kunst und Kunstbetrieb.

ASPERN SEESTADT PUBLIK

Die Kulturinitiative aspern Seestadt PUBLIK versteht sich als Möglichkeitsraum, in dem die Zukunft der Seestadt Wiens gemeinsam diskutiert wird. Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlichster Interessen treffen einander vor Ort. Um als zeltende Raumpioniere das Wohngefühl der Zukunft zu simulieren. Um als Urbangärtner die Freiflächen zu bewirtschaften. Um die vor Ort entstandenen Texte der „stadt.schreiber“ zu hören und zu lesen. Um im Rahmen von „aspern movement“ das Areal der Seestadt neu zu entdecken: als Ausflugs- und Naherholungsgebiet, als Testgelände für e-mobility, als Raum für Kunstinstallationen, Performances und sommernächtliche Clubkultur.

ANFAHRTSPLAN:

Gelände von aspern Die Seestadt Wiens
aspern Infopoint
Ecke An den Alten Schanzen / Johann-Kutschera-Gasse
1220 Wien

Anreise mit dem Auto:
Zufahrt über Groß-Enzersdorfer Straße, auf Höhe Lannesstraße vis-à-vis Richtung Rollbahn

Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad:
Öffentlich: U2 bis Aspernstraße, weiter mit dem Bus 97 A bis An den Alten Schanzen

PRESSEKONTAKT:
die kumpaninnen: Esther Strauß
0043/(0)699/10794657
kumpaninnen@gmail.com
www.kumpaninnen.blogspot.com
aspern Seestadt PUBLIK: Martin Lengauer
0043/(0)1/2164844/22
lengauer@diejungs.at
www.aspern-seestadt.at/publik/


Das Projekt wird realisiert mit der Unterstützung von
PUBLIK und
aspern Die Seestadt Wiens